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Was ein Wochenbulletin leisten kann — und was nicht
Ein Wochenbulletin ist keine Eilredaktion. Es sortiert, was in sieben Tagen in vereinbarten Titeln zur Marketingbranche erschienen ist — und lässt bewusst weg, was den Filter nicht trifft.
Teams erwarten manchmal, dass jedes Gerücht und jede LinkedIn-Debatte auftaucht. Das sprengt den Rahmen und macht die Mail unlesbar. Besser ist ein klarer Filter: Handel ja, Personalmeldungen nein; DACH ja, rein US-amerikanische Cases nur bei direktem Bezug.
Was das Bulletin leisten kann: Montags eine gemeinsame Ausgangslage schaffen, Doppelarbeit in der Presseauswertung verringern, Gesprächsanlässe für den Jour fixe liefern.
Was es nicht leisten kann: Krisenfrüherkennung in Echtzeit, Vollständigkeit aller Erwähnungen, Ersatz für die eigene Branchenkenntnis. Wer diese Grenzen kennt, nutzt die Lieferung ruhiger — und fragt gezielter nach, wenn ein Thema doch tiefer gebraucht wird.